Rhein-Neckar-Verkehr
Heidelberg
(C) Rhein-Neckar-Zeitung
Bild 1: Projektion der inzwischen bestehenden Linie 6 (26) Bismarckplatz - Kirchheim. Hier sehen wir den Abschnitt in der Ringstraße.
Bild 2: Projektion einer künftigen Linie 1 (21) Universitätsplatz -
Handschuhsheim. Hier sieht man die Friedrich-Ebert-Anlage mit einer
eventuellen Straßenbahn.
(C) Rhein-Neckar-Zeitung
Zwei Schwerverletzte und 15 Leichtverletzte war die schlimme Bilanz, als ein mit 25 Personen besetzter Straßenbahnwagen der Serie 218- 221 GTW6 DÜWAG auf der SL 1 der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSB) am Sonntag in der Kurfürsten-Anlage in Höhe der Hst. "Stadtbücherei" auf einen unbesetzten Niederflurwagen (Serie 261- 272) "Montpellier" DÜWAG auf der SL 2 fast unge- bremst auffuhr. Dabei schob sich der GTW in das Heck des Nfl-TW und wurde vollkommen zusammen gedrückt. Am GTW entstand Totalschaden. Er wird nicht mehr repariert werden können. Der Schaden am Niederflurwagen beläuft sich auf 150 000.- DM. Der ÖPNV nach Süden und Westen musste von Bussen übernommen werden. Auch der Autoverkehr wurde umgeleitet..
(C) Rhein-Neckar-Zeitung
| 1885 : |
| 1901 |
| 1902 |
| 1904 |
| 1905 |
| 1910 |
| 1910 |
| 1912 |
| 1913 |
| 1914 |
| 1919 |
| 1920 |
| 1923/24 |
| 1926 |
| 1927 |
| 1929 |
| 1930 |
| 1933 |
| 1939 |
| 1941-45 |
| 30.03.45 |
| ab 19.05.45 |
| 1946 |
| 1948 |
| 1953 |
| 1955 |
| 1959 |
| 1960 |
| 1962 |
| 1963 |
| 1966 |
| 1971 |
| 1972 |
| 1973 |
| 1974 |
| 1976 |
| 1988 |
| 1995 |
| 2006 |
| um 2013/14 |
| Eröffnung der Pferdebahn auf den Strecken: Hauptbahnhof - Karlstor, Hauptbahnhof - Steigerweg und Bismarckplatz - Römerstraße | |
| Eröffnung der Überlandbahn der DGEG Heidelberg (Hauptbahnhof) - Rohrbach - Leimen - Nußloch - Wiesloch | |
| Elektrifizierung der Stadtstrecken (zuerst Hauptbahnhof - Dantestraße) und Einstellung der Pferdebahn. Gleichzeitig Verlängerung über die Bergheimer Straße zum Schlachthof | |
| Eröffung einer Linie nach Handschuhsheim (Handschuhsheimer Landstraße) | |
| Übernahme der DGEG-Bahn durch die Stadt und Verpachtung an die HSB | |
| Eröffung einer Linie Rohrbach - Fuchsche Waggonfabrik - Kirchheim | |
| Eröffnung einer Linie Karlstor - Schlierbach | |
| Verlegung der Handschuhsheimer Linie von der Handschhsheimer Landstraße in die Mittelstraße und Verlängerung der Strecke bis Biethstraße | |
| Einführung von Liniennummern: 1 Handschuhsheim - Bismarckplatz - Schlachthof 2 Karlstor - Bismarckplatz - Hauptbahnhof 3 Hauptbahnhof - Bergfriedhof (Dantestraße) 4 Karlstor - Schlierbach 6 Hauptbahnhof - Rohrbach - Kirchheim 7 Hauptbahnhof - Rohrbach - Leimen 8 Hauptbahnhof - Rohrbach - Leimen - Nußloch - Wiesloch | |
| Eröffnung der Linie 5 Karlstor - Schlierbach - Neckargemünd | |
| Eröffnung der Linie 10 Schlachthof - Eppelheim | |
| Erstmalige Einführung einer Linie 9 Hauptbahnhof - Rohrbach | |
| Vorrübergehende Stilllegung des Betriebes wegen Hyperinflation | |
| Einführung einer Linie 12 Schlachthof - Wieblingen | |
| Eröffnung der Linie 11 Schlachthof - Eppelheim - Plankstadt - Schwetzingen | |
| Tausch der Linienwege der Linien 1 und 2. Weiterführung der Linie 10-12 vom Schlachthof zum Bismarckplatz bei gemeinsamer Nutzung der Gleise mit der OEG, dort Eröffnung der Wendeschleife Bismarckplatz. Verlängerung der Linie 2 zum Güterbahnhof | |
| Einstellung der Strecke zum Güterbahnhof | |
| Verlängerung der Neckartalbahnh nach Wieblingen. Dies wurde durch die Verlegung der Gleise der Reichsbahn möglich. | |
| Eröffung der Line 2a zur Chrirugischen Klinik | |
| Einschränkung des Straßenbahnverkehrs wegen des 2. Weltkrieges. Teilweise Einstellung von Linien (2a und 3, teilw. 1) | |
| Völlige Einstellung des Verkehrs. Einnahme der Stadt durch alliierte Truppen. | |
| Schrittweise Wiedereinführung des Straßenbahnverkehrs mit Einschränkungen | |
| So sah das Liniennetz Ende 1946 aus: 1 Hauptbahnhof - Karlstor - Schlierbach 2 Handschuhsheim Tiefburg - Bismarckplatz - Schlachthof 5 Schlierbach - Neckargemünd und Bismarckstraße - Bergheimer Straße - Wieblingen 6 Hauptbahnhof - Rohrbach - Kirchheim 8 Hauptbahnhof - Rohrbach - Leimen - Nußloch - Wiesloch 11 Bismarckstraße - Pfaffengrund - Eppelheim - Plankstadt - Schwetzingen | |
| Bau des Weststadtrings: Bahnhofstraße - Römerstraße - Schillerstraße - Rohrbacher Straße - Bahnhofstraße. Die Linien 6 und 8 befahren die Schleife im Uhrzeigersinn. Die Linie 3 in Gegenrichtung. | |
| Wiedereröffnung der Strecke zur Chirurgischen Klinik (Linie 1a) | |
| Eröffnung des neuen Hauptbahnhof. Umgestaltung des HSB-Netzes | |
| Verlängerung in der Berliner Straße von der Chirurgischen Klinik zum Bunsengymnasium | |
| Bau der Seegartenschleife (1973 aufgehoben). Größte Ausdehnung des HSB-Netzes (45,2 km Streckenlänge) | |
| Stillegung Karlstor - Neckargemünd (Ersatz durch Buslinie 35) | |
| Zweigleisiger Ausbau OEG-Strecke Strecke Kapellenweg - Handschuhsheim Nord (zukünftig durch Linie 6 befahren) | |
| Einstellung der Linie nach Wieblingen, Bedienung durch Bus 35 | |
| Ersatzlose Einstellung der Linie 2 Hauptbahnhof - Handschuhsheim/Tiefburg | |
| Einstellung Rohrbach - Kirchheim, Bedienung durch Buslinie 40 | |
| Einstellung Leimen - Nußloch - Wiesloch (Bedienung durch Bus 30) | |
| Einstellung Eppelheim - Plankstadt - Schwetzingen (Ersatz durch Bus 20) | |
| Einstellung der Straßenbahn in der Hauptstraße, Einrichtung einer Fußgängerzone Kleinste Ausdehnung der Straßenbahn (19,1 km) | |
| Verlängerung in der Berliner Straße vom Bunsengymnasium nach Blumenthalstraße West (Technologiepark) | |
| Verlängerung in der Berliner Straße von Technologiepark nach Handschhsheim Hans-Thoma-Platz | |
| Eröffung der Strecke: Bismarckplatz - Kirchheimer Weg - Kirchheim/Friedhof. Einführung des RNV-Linienschemas | |
| Projekt Bau der Strecke durch das Neuenheimer Feld: Jahnstraße - Zoo - Technologiepark |
(c) HSB- Heidelberger Straßen-und Bergbahn AG
Bild1: Pferdestraßenbahnwagen der HSB in der Hauptstraße 1885. Sie gingen bei der
Elektrifizierung1902 an kleinere Bahnbetriebe.
Bild 2: Straßenbahnwagen der ehem. DEG Heidelberg- Wiesloch Bj. 1901 Fuchs. Nach 1905 wurden die Wagen in
den Wagenpark der HSB eingegliedert und fuhren überwiegend auf den Südlinien 6 und 7, später auch
9. Auf der SL 8 wurden ab 1929 mehr die Wagen der Serie 50- 57 eingesetzt, da sie stärkere Motoren hatten.
Einige Wagen wurden 1940 an Mannheim ausgeliehen und gingen im Krieg verloren. Schon sehr früh ab 1956 wurden
die Wagen ausgemustert.
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Bild 1: Straßenbahnwagen Fuchs Bj. 1902 der HSB. Diese Wagen waren die Standardwagen der HSB in den ersten Jahren. Später wurden die Plattformen geschlossen und Türen und dreiteiluge Fenster eingebaut. So fuhren sie vor allem auf den Stadtlinien bis in die 60er Jahre hinein. Einige Wagen der Serie erreichten ein Alter von über 70(!) Jahren.
Bild 2: Vierachs-TW Fuchs Bj. 1925 der HSB am Kümmelbacher Hof auf SL 5 Wieblingen- Neckargemünd "Neckartalbahn". Diese sehr beliebten TW bildeten jahrzehntelang das Rückgrat auf den Überlandlinien 5 und 11 (Heidelberg- Schwetzingen). Auf letztgenannter waren sie in der Regel mit zwei gleichartigen vierachs-BW behängt. Bis 1973 also bis in die Zeit der Gelenkwagen waren diese Wagen als Reserve für die Sechsachser beliebt, ob ihres großen Fassungsvermögens. Dann nach Lieferung der 15 GTW kam das Aus der Vierachser. Einer (TW 44) ist heute als Museumswagen im Bestand der HSB.
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Bild 1: Zweiachs-TW der HSB, Bj. 1929 Fuchs. Diese TW waren vor allem auf SL 8 zu finden, weil ihre starken Motoren gut für die Steigungsstrecken geeignet waren. Aber auch auf Stadtlinien waren sie anzutreffen. 1973 wurden die letzten TW der Serie ausgemustert.
Bild 2: Kriegsstraßenbahnwagen Fuchs Bj. 1949 der HSB. Diese
waren anfangs mit Holzbänken bestückt.
Später wurden sie durch Polstersitze ausgetauscht. Die TW waren
auf allen Linien außer SL 8 und 11 im
Einsatz. 1977 wurden sie ausgemustert, nachdem sie zum Schluss
vor allem a8uf SL 4 Bunsengymansium- Rohrbach anzutreffen
waren.Zwei TW (60 und 62) wurden zu Arbeitswagen umgebaut. Der
TW 62 wurde 1999 nach Klagenfurt abgegeben. TW 60
schon früher außer Dienst gestellt und stand lange im
Gleislager Pfaffengrund.
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Bild 1: "Aufbau-TW" der HSB, Fuchs Bj. 1952. Im Gegensatz zu Aufbauwagen anderer Städte, wo neue Wagenkästen auf alte Fahrgestelle gesetzt wurden sind die HSB-TW reine Neubauten und wurden intern als Einheitswagen (ESW) bezeichnet. Sie waren auf allen Linien außer SL 8 und 11 im Einsatz.1978 wurden sie ausgemustert.
Bild 2: 1956 wurden diese Wagen angeschafft. Sie heißen auch "Verbandswagen", weil sie nach dem
Konzept der VÖV von Fuchs gebaut wurden. Sie waren die ersten TW mit Polstersitzen in Heidelberg. Es wurden
auch gleichartige Beiwagen beschafft. So setzte man sie ab 1956 gleich auf der Linie 2 zum neuen Hauptbahnhof ein.
Auch wurden im Zuge der Neuanschaffung auch die ESW und KSW mit Polstersitzen ausgestattet. Sie fuhren auf allen
Linien bis 1976/ 77. Heute ist noch der TW 80 vorhanden, der als Partywagen betrieben wird.
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Bild 1: Einrichtungs-Gelenk-Sechsachser der Firma DÜWAG Baujahr 1960 am Betriebshof Heidelberg auf der Linie 5 Karlstor- Hauptbahnhof. Die TW wurden außerdem auf der Linie 2 nach Handschuhsheim eingesetzt, die betrieblich mit der SL 5 verknüpft war. Es wurden außerdem für die Linie 11 nach Schwetzingen gleichartige TW angeschafft, die jedoch mit 2 einfachen Linkstüren für die in Seitenlage befindlichen Haltestellen ausgestattet waren. Nachdem die Karlstorschleife aufgegeben wurde, mussten 3 TW an Mannheim verkauft werden. Nach Einstellung der SL 2 nach Handschuhsheim 1971 und der SL 11 nach Schwetzingen 1974 konnten die anderen TW mangels Wendeschleifen ebenfalls nicht mehr eingesetzt werden und wurden nach Mainz verkauft.
Bild 2: Zweirichtungs-TW von DÜWAG 228. Dieser TW wurde ab 1964 an die HSB geliefert. Dieser Wagen wurde 1968 geliefert. Insgesammt wurden 33 TW dieser Sorte von der HSB eingesetzt. 1984 gingen 3 TW bei einem Brand verloren. Die TW 214, 215 und 217 wurden zu Arbeitswagen umgebaut und in Heidelberg und Mannheim eingesetzt. Die TW 230-243 wurden gekuppelt und werden seitdem in Doppeltraktion eingesetzt. Einige TW der Serie 218-229 wurden nach Schöneiche verkauft, wo sie gute Dienste tun. Die restlichen TW, die noch Solo fahren werden nach und nach ebenfalls verkauft. Es bleibt zu hoffen, dass zumindest die 218 und 221 im Bestand als historische Wagen bleiben.
(c) HSB- Heidelberger Straßen-und Bergbahn AG
Bild 1: Achtachs-TW der HSB, DÜWAG Bj. 1975. Kurz vor dem Zeitalter der Stadtbahnwagen wurden noch vier TW des Typ "Bochum" an die HSB ausgeliefert. Im Gegensatz zum Original verfügen die vier TW der Serie 201 (II) - 204 (II) auch in der Mitte über Doppeltüren. Anfangs wurden sie nur auf der SL 3 eingesetzt. Seit den späten Neunzigern findet man sie auf allen Linien außer SL 2.
Bild 2: Achtachs-TW M8C der HSB. Der abgebildete Wagen kam nicht zur HSB, sonder nach Essen zur EVAG. Die Heidelberger
TW wurden 1985 bei DÜWAG gebaut. Anfangs wurden die TW ausschließlich auf der SL 3 Handschuhsheim- Leimen
eingesetzt. Seit 1997 findet man sie auf allen Linien.

















